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07.03.2019 - Fraktion, Startseite

SPD will Bürgerbus für die Gemeinde Rehlingen-Siersburg

Gerade ältere Menschen haben oft das Problem, dass sie nicht direkt vom Wohnort, ohne große Umwege zu Einkaufsmöglichkeiten oder Veranstaltungen kommen. Oft ist es auch nicht möglich, die Einkaufstaschen mit dem ÖPNV zu transportieren.

Hierbei könnte ein Bürgerbus das Angebot des ÖPNV gezielt ergänzen. Menschen könnten zu festen, aber auch zu individuellen Zeiten direkt von der Haustür in Geschäfte oder zu besonderen Veranstaltungen und Treffpunkten gefahren werden. Die ehrenamtlichen Fahrer könnten ebenfalls beim Tragen der Taschen und beim Aus- und Einsteigen Hilfestellungen geben. In der Eifel gibt es mehrere solcher Modelle, die in der Praxis sehr gut funktionieren.

„Ein Bürgerbus verbindet bürgerschaftliches Engagement mit dem Thema Mobilität. Durch die geschickte Kombination von Ehrenamt, vorhandenen Ortskenntnissen und die Kooperation mit der Gemeindeverwaltung, örtlicher Wirtschaft und den Kreisverkehrsbetrieben Saarlouis (KVS) könnte so ein individuelles Angebot für den ländlichen Raum und alle mobilitätseingeschränkten Menschen in Rehlingen-Siersburg entstehen“ so Joshua Pawlak für die SPD-Gemeinderatsfraktion.

Wichtig sei es bei diesem Projekt nicht den ÖPNV zu ersetzen oder eine Konkurrenz zu bestehenden Linien und Angeboten aufzubauen. Vielmehr soll es individuelle Ergänzungen geben. Dieses Projekt könnte im Zusammenspiel zwischen einem neuen Verein „Ehrenamtsbus Rehlingen-Siersburg“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rehlingen-Siersburg laufen. Ein ähnliches Projekt wurde die Tage auch in Kirkel angestoßen.

„Wir sind davon überzeugt, dass es zum einen, einen großen Bedarf für einen solchen Bus gibt, aber auch zum anderen Menschen gibt, die bereit sind ehrenamtlich einmal die Woche für 2-3 Stunden diesen Kleinbus zu fahren. Eine sehr hohe ehrenamtliche Bereitschaft und Beteiligung haben wir schon beim CAP-Markt Lieferservice erlebt. Mit diesem Modell könnte auch der Verlust dieses Lieferservices in manchen Bereichen aufgefangen werden. Die ehrenamtliche Bereitschaft und auch die Beteiligung von Bürgern in unserer Gemeinde in Vereinen oder bürgerschaftlichen Gremien, wie dem Seniorenbeirat, dem Jugendrat oder dem Nothilfefond sind sehr hoch, daher bin ich davon überzeugt, dass sich auch bei diesem Projekt wieder viele helfende Hände beteiligen,“ so Pawlak.

Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert daher diesen Punkt auf die nächste Ausschusssitzung aufzunehmen und darüber in den Gremien zu beraten.

„Die Verhandlungen zwischen Gemeinde, Landrat Patrik Lauer und der KVS haben im letzten Jahr gezeigt, dass man miteinander sehr gut arbeiten kann. Ab diesem Jahr gibt es zusätzliche Bus-Linien in Rehlingen-Siersburg und die Gemeinde spart nun jährlich knapp 100.000 Euro in diesem Bereich. Wir sind daher der Meinung, dass ein solches Projekt mit diesen Partnern, der Gemeindeverwaltung und den Ehrenamtlichen organisatorisch und finanziell machbar ist und dass wir nun ein solches Projekt im Sinne der Gemeinde und der Menschen angehen sollten“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat Dr. Michael Altmayer.


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